Phong Nha - Höhle der Zähne
Vor ca. 100 Mio. Jahren entstanden in der Umgebung des Nationalparks Ke Bang die komplexen und zugleich ältesten Karstformationen Asiens.
Zu diesem System gehört die Phong Nha Höhle, die größte Höhle Vietnams.
Seit 2003 gehört Phong Nha Höhle zum Welterbe der Unesco. Phong Nha Höhle ist schön bekannt für ihre Sieben Besten: die tiefste Höhle, der breiteste Eingang, die schönsten Sandbänke, der schönste unterirdische Fluss, der längste unterirdische Fluss, die allerschönsten Stalagmitten und Stalaktiten, die größte und schönste Trocken-Höhle.
Über einen Fluss geht es durch eine Spacte im Fels ins Innere des Berges. Der Fluss zieht sich durch Tausende Meter unterirdischer Passagen und Höhlen, die mit vielen Stalaktiten und Stalagmitten beeindrucken.
Phong Nha heißt „Höhle der Zähne“ wegen der Stalagmitten und Stalaktiten. Tiefer im Inneren ist sie größtenteils unversehrt. Die Forscher fanden heraus, dass die Haupthöhle fast 8km lang ist und in der Nachbarschaft 14 weitere Höhlen liegen.
Direkt oberhalb der Phong Nha Höhle ist eine trockene Höhle in den Bergen, die Tien Son Höhle. Der Eingang liegt etwa 130 Höhenmeter oberhalb des Flusses in der Felswand - der Aufstieg lohnt sich: Es erwartet den Besucher eine mit unzähligen bunten Lampen ausgeleuchtete Märchenwelt aus Felsen, Stalagmitten und Stalaktiten, die auf einem etwa 1 km langen Rundweg entdeckt werden kann.
Im 9. und 10. Jh. dienten die Grotten in den Höhlen den Cham als hinduistische Heiligtümer, wo die Cham ihre Inschriften und Altäre hinterließen, die man heute noch sehen kann.
Auf http://www.world-heritage-tour.org/asia/southeast-asia/vietnam/phong-nha-ke-bang/map.html kann man sich die Höhle in einer 360°-Aufnahme ansehen.
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