Hoi An - Sammlung der Friedlichkeit
Hier landet man in einer antiken Stadt, wo man die moderne Welt hinter sich lässt.
Archäologen schätzen, dass hier seit mindestens 2000 Jahren Menschen leben. Seit dem 2. Jahrhundert war Hoi An ein Seehafen des Champa-Königreiches. Als chinesische und japanische Siedler hier einen Stützpunkt an der Handelsroute von China nach Indien errichteten, erlebte die Stadt im 16. Jahrhundert eine neue Blütezeit und den Zuzug neuer Bewohner. Trotz starker Zerstörungen während der Tay-Son-Rebellion im späten 18. Jahrhundert überlebte Hoi An als einer der wichtigsten Häfen in Südostasien bis zum 19. Jahrhundert, als der Thu Bon zu versanden begann, so dass keine Hochschiffe mehr anlegen konnten. Vieles in der Stadt sieht heute noch so aus wie vor 100 Jahren. Perfekt erhalten sind die alten Tempel, Schreine und die chinesischen Gemeinschaftshäuser. Enge Straßen, schiefe Ladengeschäfte und Hausdächer vermitteln eine altertümliche Atmosphäre. Hoi An bietet zwar nur wenige Übernachtungsmöglichkeiten, aber hier kann man wohl alle antiken Strukturen beobachten und einen idealen Ort für einen geruhsamen Tag finden.
Auf http://www.world-heritage-tour.org/asia/southeast-asia/vietnam/hoi-an/map.html kann man sich die Stadt in 360°-Aufnahme ansehen.
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